Wenn über Taiwan berichtet wird, geht es meist um die Bedrohung durch China oder die Chip-Industrie – dabei hat die Insel viel mehr zu bieten. Jimmy Brainless’ Roman erzählt über mehrere Generationen die Geschichte einer taiwanischen Familie, die durch Heirat mit einer österreichischen Familie verbunden ist. Er zeigt nicht nur kulturelle Unterschiede, sondern auch überraschende Parallelen, thematisiert die Folgen des Weißen Terrors der Kuomintang in Taiwan und Österreich und fragt, was es bedeutet, als Staat international nicht anerkannt zu sein. Die Veranstaltung ist Teil der Antirassismustage, die in diesem Jahr antiasiatischen Rassismus in den Fokus rücken.
Referent: Jimmy Brainless, österreichisch-taiwanesischer Autor und Musiker
In Kooperation mit: Antirassismus Netzwerk Salzburg, Plattform für Menschenrechte
