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SUMMARY:Erinnern heißt Kämpfen - Kundgebung in Gedenken an Ernst Kirchweg
 er
DESCRIPTION:&gt\; Quelle: https://zeit.diebin.at/events/8705&nbsp\;\nAm 02.
 04.2026 jährt sich der Tod des Antifaschisten Ernst Kirchweger zum einund
 sechzigsten Mal. Am 02.04.1965 starb der Wiener Antifaschist und Kommunist
  Ernst Kirchweger. Er wurde wenige Tage zuvor bei einer antifaschistischen
  Demonstration von einem Neonazi mit einem Faustschlag zu Boden gebracht u
 nd verstarb an seinen Verletzungen. Ernst Kirchweger gilt damit als erstes
  Todesopfer rechter Gewalt in Österreich nach 1945.\nKirchweger starb im 
 Alter von 67 Jahren\, nach einem bewegten Leben. Bereits mit 20 Jahren war
  er 1918 als Soldat am Marineaufstand in Cattaro beteiligt. Ab 1925 war er
  bei den städtischen Straßenbahnen angestellt. Zu dieser Zeit war er in 
 der sozialdemokratischen Bewegung aktiv\, von der er sich allerdings abwan
 dte. 1934 trat er in die damals illegale Kommunistische Partei ein\, bei d
 er er bis zu seinem Tod Mitglied blieb. In den Jahren des Austrofaschismus
  engagierte er sich in der illegalen Gewerkschaftbewegung als Obmann der F
 achgruppe der Straßenbahner.\nAuch während des Nationalsozialismus blieb
  Ernst Kirchweger illegal politisch aktiv. Er stellte seine Wohnung für k
 onspirative Treffen zur Verfügung\, dort wurden ausländische Radiosender
  gehört und Hilfe für Opfer und Verfolgte des NS-Terrors organisiert. Di
 e Wiener Gestapo kategorisierte Kirchweger als „politisch nicht einwandf
 rei“. Nach 1945 setzte er sein kommunistisches Engagement fort\, vor all
 em auf Bezirksebene in Wien-Favoriten. Bis an sein Lebensende war Kirchweg
 er auch als überzeugter Antifaschist aktiv. Auf einer Demonstration der 
 österreichischen Widerstandsbewegung und eines antifaschistischen Studier
 endenkomitees gegen den antisemitischen Hochschulprofessor Taras Borodajke
 wycz wurde Kirchweger vom bis heute aktiven Neonazi und RFS-Mitglied Günt
 her Kümel verletzt und starb kurz darauf an den Folgen dieser Verletzunge
 n.\nIn Wien wird an mehreren Orten an Ernst Kirchweger gedacht: Am Zentral
 friedhof steht ein Ehrengrab\, das vom Wiener KZ-Verband gepflegt wird. In
  Wien-Favoriten ist ein Gemeindebau nach Ernst Kirchweger benannt\, ebenso
  wie das autonome Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) in der Wielandgasse. Vor dem
  Hotel Sacher\, am Ort des Angriffs auf Kirchweger\, erinnert außerdem ei
 n „Stein der Erinnerung“ (Stolperstein) an sein Leben.\nWir wollen am 
 Donnerstag\, 02.04.2026 gemeinsam mit einer Kundgebung an Ernst Kirchweger
  erinnern und ihm gedenken.\nVor Ort wird es mehrere Redebeiträge geben. 
 Anschließend legen wir Blumen und Kerzen am „Stein der Erinnerung“ vo
 r dem Hotel Sacher nieder.\nKommt deshalb erst am 02.04. mit uns gedenken 
 und schwingt euch am 18.04. aufs Fahrrad. Erinnern heißt Kämpfen\, auch 
 und besonders im Jetzt!
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